Fasnachtsrückblick 2018 - Highlights der Lumpesammler Zwingen

11.03.2018

Schön wars! Die Fasnacht 2018 ist bereits wieder Geschichte und wir sind längst wieder zurück im Alltag.  Sie ist schön gewesen, sie ist abwechslungsreich, kurz und intensiv gewesen. Mit dem nachfolgenden Fasnachtsbericht nehmen wir euch nochmals mit, die Highlights der Fasnacht durch unsere Augen mitzuerleben. Viel Spass.

 

 

Chesslete

 

Für uns Lumpis fängt die Fasnacht jeweils am Donnerstagmorgen um 05.30 Uhr mit der Chesslete an. So auch dieses Jahr. Weiss gekleidet haben wir uns am Eichliplatz versammelt. Einer nach dem anderen ist gekommen, ob als weisser Affe, als Bad Boy (der sich in einem süssen Häschen-Kostüm tarnt – jaja, wir haben dich trotzdem erkannt), als kleine Geister oder einfach als Lumpis, die irgendeinen „ weissen Lumpen“ tragen. Ausgerüstet mit Pfannendeckel oder anderen Lärminstrumenten haben die Kinder gespannt gewartet, bis die Kirchenglocke endlich 05.30 Uhr läutet und wir die Chesslete 2018 starten. Nach dem ersten Glockenschlag sind wir quer durch Zwingen gelaufen und haben unsere lieben Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Schlaf gerissen.  (Eigentlich sind wir vielmehr durch Zwingen gerannt, aber auch im Lauftempo muss  man als Tambouren-Duo erst Erfahrungen sammeln …oder haben wir so schräg musiziert, dass sie von uns wegrennen wollten…? Lassen wir das unkommentiert.) Ob jetzt Katzenmusik oder doch Guggenmusik, wir haben den Fasnachtsbeginn mit einigen Zuschauern und vielen Kindern einläuten dürfen – uns hat es gefreut! Wie jedes Jahr, haben wir anschliessend in der Aula ein paar Lieder gespielt und alle sind vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Zwingen mit Mehlsuppe, frischen Weggli und etwas zu trinken verwöhnt worden. Herzlichen Dank für die Unterstützung, die Zwingener Fasnachtstradition zu erhalten.

 

 

 

Kindergarten- / Schulumzug

 

Am Nachmittag hat das Highlight bezogen auf den „Jöö-Faktor“ stattgefunden: der Kindergarten- und Schulumzug. Wir haben die Kinder während dem Umzug durch das Dorf musikalisch begleitet. Stolz haben sie den Zuschauern ihre selbstgebastelten, farbenfrohen  Larven und Kostüme präsentiert.  Während unserem Platzkonzert vor der Aula hat dann Levin uns allen die Show gestohlen und den Kindern gezeigt, wie man in einer Guggenmusik Pauke spielt und Stimmung macht. Der Nachwuchs ist bereit!

 

 

 

Schmudoabend

 

Am Abend sind wir im Charivarikostüm nach Nunnigen gegangen. Im Gegensatz zu letztem Jahr hat es auf der Aussenbühne leider wenige Zuschauer gehabt und es ist kaum Stimmung aufgekommen. Kein Problem für uns Lumpis – wir haben unsere neuen Lieder zum Besten gegeben, die haben toll getönt und wir sind selbstbewusst in die Fasnacht 2018 gestartet. Viele unter uns haben vor allem Freude am eigenen Kostüm gehabt. Es ist immer wieder toll zu sehen, welche Sujets die anderen Lumpis wählen.  Manche kommen als Mario Party, Russen, Schotten, Rocker, König („oder vellicht isch s au gar nit wohr…;)), Vampire, im edlen Frack oder als Addams Family (wer kennt die schon nicht!?? Also bitte...). Motiviert sind wir weiter nach Dittingen gefahren. Dort haben wir in gemütlicher Atmosphäre ein paar Lieder gespielt, wobei bis zum Schluss nicht ganz klar geworden ist, ob sie wirklich zuhören wollten oder mussten – aber wir sind klar in der Überzahl gewesen.  

 

 

 

Fasnachtsfreitag in Laufenburg

  

Laufenburg bleibt als Highlight in Erinnerung. Als Samurai verkleidet, geschminkt und schön frisiert, sind wir nach Laufenburg gereist. Ein schönes, romantisches Städtchen im Fasnachts-zauber. Ein Abend mit zwei tollen Auftritten, vielen Guggen von überall aus der Schweiz und Deutschland, einer einzigartigen Stimmung und mit viel Publikum. Ein gemütlicher, toller Abend, wir haben es lustig gehabt, etwas getrunken, gegessen, gegessen und gegessen (übrigens eine der Lieblingsbeschäftigung von uns Lumpis – besonders wenn das Schnitzelbrot oder das Fonduebrot nicht so schmecken, wird dies direkt mit einem feinen Raclettbrot wieder neutralisiert).

 

 

 

Fasnachtssamstag

 

Um 14.00 Uhr haben wir pünktlich mit dem Zwingener Fasnachtsumzug gestartet. Diesmal als Zwerg verkleidet, sind wir an der Front den Umzug gelaufen (wirklich gelaufen und nicht gerannt – Übung macht bekanntlich den Meister…;)) Insgesamt mit 10 Formationen haben wir unseren Zuschauern einen tollen, kleinen aber abwechslungsreichen Umzug geboten. Nach dem Platzkonzert vor der Aula und dem Gruppenfoto haben wir eine kleine Pause geniessen können, bevor wir unseren Auftritt in der Aula gehabt haben. Neben den Chummerbuebe, den Akkord-Wamser und den Schwitzchäschte, sind wir dieses Jahr als letzte Gugge aufgetreten. 

Im Anschluss sind wir im Gemeindesaal mit einem tollen Essen vom Musikverein Concordia Zwingen verwöhnt worden (jedes Jahr ein kleines kulinarisches Highlight). Nach dem Essen am Samstag bedeutet für uns Lumpis immer vor den Schnitzelbänggen. Denn wir hören dann zum ersten Mal die Schnitzelbängge der Saison von unserem genialen Schnitzelbänggler und seinem Helgenträger. Manch einer am Tisch hat sogar ein wenig einstecken müssen, aber als Polizist ist man sich ja einiges gewöhnt…wir haben alle gelacht.

Am frühen Morgen haben wir am Maskenball in Bärschwil noch einen letzten Auftritt gehabt und die Halle gerockt. (Anscheinend etwas zu laut, aber wenn wir bei einem Offspring loslegen dürfen, können wir uns halt nur schwer zurückhalten, wir entschuldigen uns an dieser Stelle, falls wir jemanden in der Halle erschreckt haben…). 

 

 

 

Fasnachtssonntag

 

Vor dem Umzug sind einige von uns noch mit dem Verkauf der Plaketten beschäftigt gewesen – besonders schöne Plaketten von Meletti Spaghetti verkaufen sich immer sehr gut, oder Plaketten von unserer charmanten Bündnerin, dem Dialekt kann man auch wirklich nicht wiederstehen, gäll Claudia… „Danka“ und „Churer Katza die chasch…“ wie auch immer…. Auf jeden Fall haben wir nur wenig Zeit für den Verkauf gehabt, da wir mit der Nummer 18 gestartet sind. Kurz bevor wir losgelaufen sind, hat es angefangen zu regnen und bei ein paar Lumpis ist die Pellerine zum Einsatz gekommen. Trotz des Wetters hat es viele Zuschauer gehabt. Nach dem ersten Durchgang sind wir wieder einmal von Erich mit einer Zwischenverpflegung verwöhnt worden – herzlichen Dank Erich! Der Berner schaut gut zu uns. In der zweiten Runde sind wir zum Glück im Trockenen gelaufen. Nach dem Umzug haben wir noch ein Konzert auf einem Fasnachtswagen gegeben und individuell das Abendessen genossen. Ich sage nur Wurstsalat mit Pommes…nicht Wurstsalat und Pommes – da hört bei gewissen der Spass auf…;) Nach der Stärkung sind wir wieder auf die Gass gegangen und haben anschliessend Halt im Salmen gemacht. Dort sind wir sitzen geblieben und haben den Morgen gemütlich mit einem Schlummertrunk ausklingen lassen.

 

 

 

Fasnachtsmontag

 

Vor dem Guggenkonzert haben wir uns getroffen und ein paar Lieder gespielt. Den Auftritt an der Guggengala haben wir dann um 22.00 Uhr gehabt. Mit einer tollen Stimmung im Publikum haben wir uns von der Bühne verabschiedet und sind anschliessend durch das Städtli gestrichen bis wir im Restaurant Molte Bene einen Stopp gemacht haben. Zwar ohne Zuschauer, dafür hat das Personal richtig Stimmung gemacht und wir haben sie mit einer Zugabe belohnt. Anschliessend haben sich einige mit einer feinen hausgemachten Glace verwöhnt, ich sage nur Ice, Ice Baby…!

 

 

 

Fasnachtsdienstag

 

 Dank dem wunderschönen Wetter hat auch der Dienstag wieder zahlreiche Zuschauer angelockt und wir haben zwei tolle Durchgänge während dem Umzug erlebt. Nach einer kurzen Pause haben wir noch einige kurze Konzerte gegeben, bevor wir zum Essen nach Büsserach in die Traube gefahren sind. Zurück im Städtli haben wir uns für das Monsterkonzert mit den anderen Guggen versammelt und ein paar Lieder gespielt. Zwar ziemlich schräg, aber der Spassfaktor steht dabei im Vordergrund. Danach haben wir noch die letzten Runden im Städtli gedreht bevor es wieder geheissen hat: Fertig, Schluss, Aus - bis zum nächsten Jahr!

 

 

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