Sau(st)ball Hittnau

Was für ein Line-Up, welches uns heute erwartet. Chapeau an den Organisator „Rampesäu“! Dementsprechend war dann auch unsere Erwartung an den Maskenball extrem hoch… Fred steuerte uns gewohnt sicher Richtung Züribiet. Nachdem er uns direkt beim Veranstaltungsort absetzte, wurde seine Laune leicht getrübt, als er zur Kenntnis nehmen musste, dass sich sein Parkplatz etwa 10 Kilometer entfernt befand… Ok, soweit war es dann doch nicht ganz. Kaum ausgestiegen und die Instrumente ausgeladen marschierten wir alle zum Instrumentendepot, wo uns die erste Rampesau (oder besser: Säuin) willkommen hiess. Alle? Nicht ganz: Ein Lumpi (es werden keine Namen genannt) erlag unterwegs seinem Harndrang (aber aber Thomy) und legte einen getarnten Zwischenstopp ein. Zum Glück war die Halle praktisch leer, so konnten wir das perfekte Deko in aller Ruhe bestaunen, uns gemütlich mit (waren das Älplermagronen?) stärken und uns auf den Aussenauftritt der Glöggli Clique Amriswil freuen. Der hielt dann auch, was er versprochen hat (das muss selbst unser Tambi zugeben). Schwungvoll und voller Dynamik versprühten sie mit bombastischem Guggensound gute Laune! Nach einigen weiteren Guggenauftritten (mir blieb vor Allem der saubere Sound der „Durchknallte Kobolde“ und die coolen Masken der „Nachtheueler Horw“ in Erinnerung) waren dann auch schon wir dran: Einmarsch mit „Brachileum“ (dä kennt do jo eh niemmer) und Auftakt mit „High Ho“. Der ging fast in die Hosen – denn beim Tambi scheint zählen Glücksache zu sein… Weiter mit „Heimweh“ (dä kennt do jo eh niemmer) und „Hazel eyes“ (zum ersten Mal auf einer Bühne, sehr gut gemacht!) ging es mit „Sound of Silence“ etwas gemächlicher weiter. Auf „Hear it“, auch den spielten wir zum ersten Mal auf einer Bühne, gab unser Schlagwerk sein neues Solo zum Besten. Wow! Das kam gut an! Zum Abschluss gab’s die alt bewährten „Manhatten“ und „Hollywood“. Ein sehr guter Auftritt und ich glaube, den rund 10 Zuschauern hat’s auch gefallen…. Drinnen machten sich dann auch schon die Glögglis für den zweiten Auftritt parat. In der Halle teilten sich immer zwei Guggen die Auftrittszeit und spielten abwechslungsweise auf zwei Bühnen. Und nochmals: Es waren keine BATTLES!!!!  Hallelujah!, sag ich nur: Hallelujah! Von Leonard Cohen gespielt von der Amriswiler Guggenformation. Ja, da steht wirklich auch das letzte noch so müde Nackenhaar. Bis zu unserem Auftritt bekamen wir noch weiteren rassigen Guggensound zu hören. Einige nutzten die Zeit um ein paar Biere zu kippen, einige tranken Cola (man staune!), andere blieben beim bewährten Tee und ein paar wenige kämpften mit einem saucenlosen Schnitzelbrot. Das heisst, Sauce gab‘s zwar schon – aber die war mehrheitlich auf dem Boden und nicht im Sandwich verteilt (tz tz tz Phips). Unseren Auftritt bestritten wir mit den Dörfli Geischter aus Ramersberg – das ist glaube ich im Kanton Obwalden, oder so. Einmarsch mit einem unserer Takte und danach ein kräftiges „I want it all“. Man soll ja immer sagen/spielen was man denkt. Nach dem wie immer stimmungsvollen „Suger“ feierte „Alperose“ seine Bühnenpremiere. Ach nein – der wurde ja schon in Welschenrohr entjungfert. Danach wollte uns der Moderator nach nur noch einem Stück schon wieder los haben. Aber da man mit einem „Heaven“ keinen Auftritt beenden kann legten wir noch den „Offspring“ nach. Mit „Marvin Gaye“ (danke Martin für die tolle Idee, nur die Umsetzung war nicht das Gelbe vom Ei) verabschiedeten wir uns aus der Halle. Nun konnten auch die temporären Cola-Trinker wider zu ihrem Stammgetränk greifen. Prost! Wie die Geschichte hier weiter geht entzieht sich dem Schreiberling, da dieser gesundheitsbedingt frühzeitig des Feldes verwiesen wurde…… Ein alles in allem sehr gelungenes Fest, welches definitiv mehr Besucher verdient gehabt hätte. Und schliesslich legten wir zwei sehr gute Auftitte hin (Zägg! Do hesch!). Danke an alle! Es war ein würdiger Auftakt in die Fasnachtssaison 2017!

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